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LEKTION 4


Lexik: Feste und Bräuche in Deutschland

Grammatik: Основные формы глагола. Präteritum.

Feste und Bräuche in Deutschland

Feste und Bräuche sind Bestandteile der geistigen Kultur eines Volkes. In Deutschland werden ungefähr 4000 Feste zwischen Januar und Dezember begangen. Sie sind mit der Natur, mit historischen Ereignissen verbunden. Die meisten deutschen Feiertage sind von religiöser Bedeutung. Aber alle Feste tragen zur Heimatliebe bei und dienen der Freude und Entspannung der Bürger. Sehr beliebt sind in Deutschland Neujahr, Nikolaustag, Weihnachten, Fasching, Ostern und andere Feste.

Advent beginnt im November und dauert vier Wochen bis zum Weihnachtsfest. Es gibt viele Adventsbräuche, z.B. Adventskranz mit 4 Kerzen und Adventskalender mit Bildern hinter geschlossenen Fensterchen. Sehr interessant ist in Deutschland auch der Nikolaustag (am 6. Dezember). Am Vorabend des Nikolaustages stellen die Kinder ihre Stiefel vor die Tür und gehen zu Bett. In der Nacht kommt Nikolaus (in manchen Gegenden – Knecht Ruprecht) und steckt in die Stiefel Geschenke. Das sind Konfekt, Nüsse, Kuchen, Äpfel u. a. Man feiert Weihnachten am 25. Und 26. Dezember, aber schon der 24. Dezember, der Heilige Abend, ist ein halber Feiertag. Den Heiligabend verbringen alle mit Verwandten und Freunden. Unter dem Tannenbaum liegen Geschenke für groß und klein. Verbreitete Speisen sind: Gänse- oder Putenbraten, Karpfen, Pfefferkuchen, Weihnachtsstollen. Das ist ein stilles Fest, aber am Silvesterabend (am 31. Dezember) hört man auf die Straßen viel Lärm. Man feiert den Beginn des neuen Jahres mit Rufen, Schießen und Raketen; man ist fröhlich und lustig.

Zu Ostern feiern die Menschen die Auferstehung Jesu Christi vom Tod. Es fällt auf ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond. Dem Osterfest geht der Karfreitag voraus. Am Karfreitag sind die Läden geschlossen, im Radio hört man nur ernste kirchliche Musik. Ostern selbst ist ein fröhliches Fest. Die Kinder suchen bunte Eier, die der Osterhase für sie versteckt hat. 40 Tage nach Ostern ist Christi Himmelfahrt, und 10 Tage danach ist Pfingsten. Viele Leute benutzen diese zwei Pfingstage zu einem Ausflug ins Grüne.

Bestimmte Sitten und Bräuche sind regional beschränkt. So findet in München das Oktoberfest statt, das schon im September beginnt und ungefähr zwei Wochen dauert. Der Karneval im Rheinland ist auch weltbekannt. In Süddeutschland heißt der Karneval „Fasching“. In manchen Regionen wird das Haus der Eltern zur Geburt eines Kindes mit einer Wäscheleine mit Babybekleidung geschmückt. Andernorts müssen Junggesellen an ihrem dreißigsten Geburtstag den Marktplatz fegen.

Es gibt auch viele andere Feste, die mit der Geburt eines Kindes, der Namensgebung, mit der Verlobung und Eheschließung verbunden sind.






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